Gedichte

Sehnsucht zum Meer

Horizont ohne Ende -
Diese endlose Weite -
eine aufschäumende Reise -
spüren der Gischt in meinem Gesicht.

Geschmack von dem Salz -
Modder und Talk -
zu der wabbernden Ruhe -
den aufbrausenden Winden -
dem Kommen und Gehen -
versuche zu verstehen -
denn die Strände die flehen -
nach mehr Einsamkeit.

Kreisende Möwen -
die Watten voll Leben -
mäandernde Priele -
die streichelnd ziehen -
durch das nasse Land.

Bewegung in allem -
Wolken die fallen -
tief runter auf den Grund.

Federleichte Gefühle -
Sehnsucht ohne Ziele -
umspülen meiner Seele -
und vor mir -
Das Meer !


RM 2017

Gute Tage

Es sind gute Tage -
denn du kamst um zu bleiben -
ausgebreitet – in mir -
still – leise -
nicht besitzergreifend -
Ursprünglich -
ein Teil vom Ganzen -
wie die Sonne am Tag -
und der Mond bei Nacht.

Du bringst Licht in die Dunkelheit -
wie die Sterne am Himmel -
nur näher – sehr viel näher -
mit all deiner Wärme -
dein Herz – groß und hell -
wie das größte aller Zimmer -
und das -
für immer.

RM.2017


EIN TRAUM

DA WAR EIN TRAUM -
BIN GESCHWOMMEN DURCH DIE NACHT -
KEIN HORIZONT -
NUR DIE UNENDLICHE NASSE TIEFE -
HABEN MICH UM MEINEN SCHLAF GEBRACHT :-

MIT JEDEM ATEMZUG SCHWANDEN MEINE KRÄFTE -
ICH ERGAB MICH DER SÜSSEN TÖDLICHEN SCHWÄCHE -
FÜHLTE MICH LEICHT -
OHNE BESCHWERDEN -
VERSINKE IM NIRGENS -
BIN NIEMAND AUF ERDEN :-

IN DEN LETZTEN SEKUNDEN MEINES ERLEBENS -
ERSCHIENEN IN MIR ALLE SEHNSÜCHTE DES LEBENS -
DIE HOFFNUNG AUF LIEBE UND DER GLAUBE
ZUM GEMEINSAMMEN FRIEDEN -
SETZTEN IN MIR ALLE KRÄFTE FREI -

DENN DA WAR EIN TRAUM....

RM 2017


Solidarität

Schleichend , geruchlos wie eine nukleare Verseuchung
wird die Welt überrollt .-
Keine Akzeptanz -
übermächtig die Angst -
vor Veränderung – Verfremdung – Fremden.

Brennende Feuer fressen sich durch die Hirne -
verschmelzen zur Respektlosigkeit
und blasen zur Jagd auf die aus den Trümmerhaufen
entstiegenden Seeleninvaliden.

Aufgeblasenes Machtgebaren -
die Moral wird zum Bombenfutter der Nation.
Im Marschschritt gegen Frieden und Solidarität.
Animalisches Muskelspiel -
Panzer rollen durch den Verstand -
schon am Boden liegend wird noch nachgetreten -
suche nach der helfenden Hand.

Wo ist der Versuch zu verstehen -
sich zu nähern -
auch wenn ich anders bin.
Denn ihr braucht mich nicht zu lieben -
doch ohne Dialog können wir nicht zusammen existieren -
leben -
und uns Menschen dadurch ein Stück Respekt
und Frieden geben.

RM 2017


WÜNSCHE

SETZE DAS MESSER AN /
GEÖFFNETE SCHALE /
FRUCHT ZERQUETSCHT /
WIE FLIESSENDES MAGMA /
AUS DER ENGE /
SÜSS SCHMECKENDE APRIKOSE /
GESCHMACK WIE FREMDE LÄNDER:

BLÜHENDE BLUMEN /
DURCH DIE JAHRESZEITEN /
WÄLZE IM DUFT /
VON JASMIN /
MEINE SINNE FLIESSEN ÜBERALL HIN:

BEWEGE MICH DURCH DIE LÜFTE /
STERNENSCHNUPPE FALLEN /
FANGE MEINE WÜNSCHE AUF:

RM 2013








POSTKARTE

POSTKARTE GEHT UM DIE WELT /
BIN NEUGIERIG /
SCHALTE DIE TAGESSCHAU EIN /
SMS MITTEN IM REGENWALD /
KABEL UNTER GRASSODEN /
STRAHLEN SAUSEN
DURCH DAS ALL /
NACHRICHT WIRD
UM SEKUNDEN
NUR VERSCHOBEN /
KRIEG WIRD AUSGELÖST:

KINDER SCHAUEN
DIE „SENDUNG MIT DER MAUS“ /
IM FERNSEHER
NIEMALS SENDSCHLUSS /
FIKTION /
REALITÄTSGESCHOBE /
DAS WARTEN AUF DEN URKNALL:

ABER DANN /
OH; WAS KOMMT DENN DA /
DIE POSTKARTE.

RM 2013


VERGANGENES

TROPFEN/ RINNSAL AUF DEM GLAS/
BÄCHE WEITEN SICH ZUM MEER/
STILLE BAUMELT AM SEIDENEN FADEN/
TAUSEND GESCHICHTEN/
TIEF IN DER ERDE BEGRABEN.

MANCHMAL WENN MAN DAS GRAS
WACHSEN HÖRT/
NIEMAND SICH
AN DIESEN GERÄUSCHEN STÖRT/
ÖFFNEN SICH DIE ALTEN GRÄBER/
RAUNEN/ SÄUSELN/ FLÜSTERN/
VERGANGENES ERSCHEINT
IN NEUEM LICHT/
VERMÄHLUNG
MIT DER ZUKUNFT.


RM 2013

Ein wenig Sterben

Abschied ist -
wie ein wenig Sterben -
leblos gehen, kriechen, liegen -
Uhrzeiger zeigt auf stehen.

Menschsein als Hülle -
Fassade bröckelt -
und hinterlässt einen Haufen Schutt.
Wie wieder an die Oberfläche kommen -
trunken, benommen,
das eigene Leben fremd -
dem Lebenssinn entstiegen -
schreite einher im Totenhemd.

Zerre, reisse -
lass die Gruft nicht siegen -
will leben – lieben!


RM 2015

FORTPFLANZUNG

ALS ERSTER AUF DER LEITER/
MANCHER FÄLLT ZURÜCK/
SCHIESST KAPEISTER/
DOCH MIT EINER ROLLE HINAUF/
GEHT ES VORRAN/
ALLE ANDEREN FAHREN
ACHTERBAHN.

ICH WURM BIN DER ERSTE/
DARF BEFRUCHTEN/
ERDBEVÖLKERUNG RUFT HURRA/
FÄNGT ES DOCH
NACH MUTTERMILCH AN ZU DUFTEN/
TATSÄCHLICH IST SCHON WIEDER
EIN ERDBEWOHNER DA:

WELT PLATZT AUS ALLEN NÄHTEN/
...IST MIR DOCH EGAL/
GEHE ESSEN/
BESTELLE FISCH/
UND DAS/
OHNE GRÄTEN.


RM 2012

VOM FROSCH ZUM PRINZ

DAS LIED AUF DEN LIPPEN IST NOCH NICHT VERKLUNGEN/
DER FROSCH AUF DER HAND AUCH NICHT GESPRUNGEN/-
DIE SONNE GEHT AM ABEND AUF/
WÄRMENDER MANTEL/WELTEN IM WANDEL-/

DER FRÜHLING KÜSST DEN PRINZEN WACH/
WEISSE PFERDE ZIEHEN DURCH DIE NACHT/
IM SCHLAF DER ILLUSIONEN KEIMT HOFFNUNG AUF/
ZAUBER AUF FARBIGEN BLÄTTERN/
SAMEN FÜR EWIGE LIEBE-/

LEITER AN WOLKEN GELEHNT/
SEHNSUCHT AM HIMMEL SICH DEHNT/
MUT WIRD DIE HÖHE ERKLIMMEN/
VÖGEL NEUE LIEDER SINGEN.

RM 2012




VOM WARTEN

BAHNHOFVORPLATZ/SITZE DA/
WARTE UND WARTE/SITZE UND WARTE-
MINUTEN UND STUNDEN/TAGE/JA TAGE-
ZÜGE DIE KOMMEN/
KOMMEN UND FAHREN-
HEUTE/MORGEN/AUCH DIE NÄCHSTEN JAHRE-

MENSCHEN ÜBERFLUTEN DEN VERNEBELTEN BLICK/
FREMDE GESTALTEN IN IHREM GLÜCK/
UMARMUNG UND FREUDE/
GEWINKE UND GLAUBEN/JA GLAUBEN/
DIE FREUDE KOMME BALD WIEDER ZURÜCK-

BAHNHOFVORPLATZ/SITZE DA/
WARTE UND WARTE/SITZE UND WARTE-

GEDANKEN SIND DA DIE AUCH WIEDER GEHN/
BIN TRAURIG-
WAS IST DOCH DAS LEBEN SO SCHÖN.

RM 2012




STEINE WEINEN LEISE

ERDVERSCHIEBUNG/
EINHALTEN DER BEWEGUNG/
KONTINENTE RUHEN/
ERKALTETER VULKAN/
ERUPTION DER FRAGEN/
DER TOD IM MEER VERSINKT-

FLÜSSE TRAGEN TRAUER/
BAU DER VERZWEIFLUNGSMAUER/
VERSPERRTE SICHT-

BERGE BEGEBEN SICH AUF DIE REISE/
STEINE WEINEN LEISE/
EISZEIT BEGRÄBT DIE STILLE/
IN DER TIEFE FEHLT DAS LICHT.-

RM 2011




DIE TAUBE

SCHREIE DER NACHT /FAHL DAS LICHT /

NOCH IMMER /

TAUBE FLATTERT HIER / IM GRAUEN /

DURCH DAS ZIMMER /

MATRATZEN AUF DEM BODEN /

LAKEN NASS DURCHZOGEN / SCHWEISS /

AUCH DURCH DIE HITZE /

LUFTZUG /

BRINGT BEWEGUNG IN DEN RAUM /

FEDERN SINKEN NIEDER /

SCHRECK FÄHRT IN DIE GLIEDER /

RUFE NAMEN / SEHE GEFIEDER /

KEINE ANTWORT / SPÜRE GEFAHR /

TASTE / HORCHE / FÜHLE NICHTS /

AUGEN GEÖFFNET / DA DEIN GESICHT /

SINKE NIEDER /TAUBE ENTSCHWINDET /

PLÖTZLICHE RUHE / SONNIGER MORGEN /

ZEIT EINFACH ANHALTEN / FESTHALTEN /

GUTEN MORGEN BERLIN


RM 2010


Gegen den Strom

Aufbäumendes Schiff / peitschende Gischt /

Stürme vorm Bug /Seemann der Flucht /

wir stampfen voran / der Kurs ist gesteckt.


Gegen den Wind / Neptun der singt /

gepfiffen wird nicht / Strecktaue sind Pflicht /

gefressen die Meilen / neue Ziele anpeilen.


Bringt uns der Sturm / nicht wirklich vorran /

wir kämpfen für jeden /wie Schiff,Maus und Mann /

umschiffen Untiefen,Piraten und Riffe /

mit allen Wassern gewaschen / wir beherrschen die Kniffe.


Geplottet das Leben / gekreuzt ist die Peilung /

Standorte verloren /manch Schein ist die Meinung /

was ist doch das Schiff /wenn gerade der Kurs /

denn gegen die Stömung / ist wie neue Länder erobern.


RM. 2011

 
DARF ICH BITTEN“
  • ZUM TANZ DES LEBENS-

JUNG UND PULSIEREND-
NACH IMMER MEHR FORDERND-
SCHWEISSNASSE TROPFEN-
IM TAKT SICH VERLIEREN.
NEUES WELTBILD IM INNEREN-
WAS KANN SCHON PASSIEREN.
DER TEUFEL IM LEIBE-
VERLIERT SICH IM JAHRE
DIE KNOCHEN BEIM TANZEN ZERFLIESSEN.
DIE DREHUNG AUF DEM PARKETT-
ENTSPRICHT DER ERFAHRUNG-
BEIN RECHTS ODER LINKS-
GIBT MANCHER SPEKULATION NAHRUNG.
SO TANZEN WIR UND TANZEN-
SPRÜNGE WERDEN ZUM SCHLEICHEN-
MANCHER SCHREI WIRD ENTWEICHEN-
STOLPERSTEINE AUF NARBIGEM HOLZ-
FÜSSE VERNAGELT-DAS EWIGE KREUZ.
AM ENDE DES SAALES-
SITZT SCHON DER SCHATTEN-
WARTET,JA WARTET-
UND FORDERT UNS-
WIEDER ZUM TANZ.


RM 2007

DAS BOOT

DUNKELHEIT BREITET SICH AUS/
STAKEND/LANGSAM WEITER SCHIEBEND/
ÜBER UNTIEFEN/IN SICH ZUFRIEDEN/
TRÄGE/ZÖGERND IN BEWEGUNG.
STILLE UMGIBT DAS BOOT.

HORCHE/IN DAS NICHTS/
VOM LAUTLOSEN WIND ÜBERHOLT/
TREIDELT/ DURCH DIE NEUE ZEIT.
DES REGENS NASSE FÄDEN/
VERBINDUNG ZU DEN WOLKEN/
SPIEGELN SICH IN DIR.

KOLLISION DER VERGANGENKEIT/
ZUR ZUKUNFT NICHT MEHR WIRKLICH BEREIT/
KEIN STRUDEL/KEIN AUFBÄUMEN/
KEINE PEITSCHENDE GISCHT/
SOS AUS DER FERNE/ DREHENDE LEUCHTTÜRME/
MAGNETE ZIEHEN AM LICHT.
NIE MEHR IM DÄMMER/
UNENDLICH WIRD LÄNGER/
BOOTE VERSTEHEN ES NICHT.


RM SEPT.2008

FLAMME

GEFRÄSSIG-NIE MÄSSIG-
ALLES VERZEHREND-
IMMER VERMEHREND-
VERNICHTEND BIS ZUM ENDE-
DIE GLUT WIE BLUT VERWISCHT-
SICH TROPFEN VON WASSER MISCHT-
ZUM NEUEN ENTSTEHEN-IDEEN-
IN DER VIEL HOFFNUNG IST!


ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT

IMMER SCHNELLER ALLE NASEN-
EINE SEKUNDE,EINE HUNDERTSTEL SEKUNDE-
VORAN-IMMERZU-WO BLEIBST DENN DU-
VERPASST ES HIER-VERPASST ES DORT-
RIESEN SCHRITTE SIND KEIN MORD-
HERZEN RASEN-ACH IHR NASEN-
PURZELBÄUME DURCH DIE STRASSEN -
SAUSEN DORT NICHT AUCH DIE HASEN-
DIE DIE HEIKLEN HAKEN SCHLAGEN-
WOMIT DER IGEL VERGESSEN IST-
HAT SICH WOHL SO RECHT VERPISST-
HINTER HÜGEL-HINTER GRÄSER-
VIELLEICHT AUF DEN GRUND DER WESER-
LÄSST ES SICH SO RECHT GÜTLICH GEHN-
DIE ZEIT SCHLEICHT VORBEI-
AUF GANZ LEISEN ZEHN.

LEBEN

DIE HAND,DIE DIE ANDERE EMPFÄNGT-
OHNE DAS ES DRÄNGT-
MAN ES DOCH ERKENNT.
DER RAUM DER VON VERTRAUEN ERFÜLLT-
UNS WIE EIN KOKON UMHÜLLT.
DAS LACHEN,WAS SO SEHR BEGLÜCKT-
DEN HIMMEL EIN WENIG NÄHER RÜCKT.
WINDE DIE TRAGEN-
LEICHTIGKEIT HÄLT SCHRITT.
MUTIG DURCH DIE TRÄUME-
KREISE SCHLIESSEN SICH-
DAS GLÜCK SCHLÄGT PURZELBÄUME-
ICH ERGEBE MICH.
JEDE MENGE FREIHEIT UND EINEN HAUFEN DU-
KETTEN BRECHEN AUSEINANDER-
WIR GEHEN AUFEINANDER ZU.
TRÄGT MAN AUCH MANCHMAL TRAUER,
WEIL EINE LAST DICH DRÜCKT-
SCHON IST MAN DARAUF SAUER-
DAS LEBEN IST DOCH SO SCHÖN VERRÜCKT.


RM 2009

LUFTSCHIFFT DER LUST

TASTENDE HAND-
VERBRANNTER VERSTAND-
NIEMALS VERBRAUCHT-
FALTEN UND KURVEN-
SUCHE IM VERBORGENEM.
IN DIE TIEFE GEHEN-
TROTZDEM ABER SCHWEBEN.


LUFTSCHIFF DER LUST

SALZPARTIKEL IM SCHIMMER-
DER ATEM STOCKT- IMMER-
DAS LICHT SO FAHL-
GERÄUSCHE VERSTUMMEN-
KEINE WALZE-
NICHT MAL BIENEN HÖRE ICH SUMMEN.
LASSE MICH TRAGEN DURCH DIE ENTLOSIGKEIT-
TAUSEND FEUERZEUGE BRENNEN
UND VERLÖSCHEN ZUGLEICH-
ABTAUCHEN-
FÜR IMMER-
ICH WÄRE BEREIT-
SCHWEBENDE SEHNSUCHT-
GLEITEN DES GLÜCKS-
PRICKELNDE LANDUNG-
LUFTSCHIFF DER LUST


RM 2009


SCHUTZ

ES WAR IMMER DA-
ELEMENTAR-
UNSER ALLER BEDÜRFNIS-
GESCHÜTZT-BESCHÜTZT-
VOR RIESEN+FIESEN+MIESEN-
ES WAR IMMER DA-
GESCHÜTZT-
BESCHÜTZT VOR TÄTER,UNRECHT,WILLKÜR-
ES WAR IMMER DA-GESCHÜTZT-
BESCHÜTZT VOR DEMAGOGEN,IDIOTEN+KAOTEN.
(ASSER DEN LIEBENSWÜRDIGEN)
ES WAR IMMER DA-
DER BEDARF AN SCHUTZ-
GESCHÜTZT ZU WERDEN-
ZU SCHÜTZEN-
ABER WARUM HABEN WIR ES VERLERNT?

RM
 
VERWURZELT

VON DER QUELLE BIS ZUM FLUSS
BRICHT DIE ERDE
WEIL SIE MUSS
TIEFER
BREITER
KRÄFTE HALTEN
SICH DARAN
AHNEN MACHEN DICH
ZUM UNTERTAN:
GEDANKEN
NICHT SICHTBARE VERANKERUNG
ORTE SO VERTRAUT
DAS SEHNEN HAT SICH NICHT VERBRAUCHT
HÄLT FEST
WAS IMMER WAR
TREIBT AUCH VORAN
DAS IST WOHL WAR.
BLUT VEREINT
JA OHNE FRAGE
DER MENSCH,SO NAH,
IST STETS DIE WAAGE:
WURZELN HALTEN FEST,
UMSCHLIESSEN DIE ZEIT
BEREITEN DAS FELD
FÜR DIE EWIGKEIT.

RM 2008

ZUNEIGUNG

BIN ICH DIR ZUGENEIGT-
GENEIGT-WOHIN AUCH IMMER-
AM LIEBSTEN GANZ-
IN KÖRPERLICHER NÄHE-
SO RICHTIG MIT BERÜHRUNG-
AUCH IN GEDANKEN-GANZ TIEF-
SO DAS ES IN EINEM ZERSPRINGEN MÖCHTE-
IN KLEINEN EXPLOSIONEN-
ZUGENEIGT IMMER-
AUCH MANCHMAL-
GEGEN DIE VERNUNFT.



RM 2006


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